GZO Wetzikon wächst trotz Nachlassstundung weiter
Steigende Fallzahlen
Das GZO Spital Wetzikon hat im vergangenen Jahr mehr Umsatz erzielt und mehr Patienten behandelt. Der Betrieb läuft trotz dem Sanierungsverfahren stabil.
Das Spital Wetzikon hat im Geschäftsjahr 2025 trotz Nachlassstundung operativ zulegen können, wie das GZO am Freitag mitteilte. Sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich verzeichnete das Spital ein Wachstum.
Der stabile Spitalbetrieb bildete die Grundlage dafür, dass das Bezirksgericht Hinwil die Nachlassstundung ein letztes Mal bis zum 19. Dezember 2026 verlängerte. Laut der Spitalleitung ist das Patientenwachstum ein Zeichen für das grosse Vertrauen der Bevölkerung und der Ärzteschaft.
Finanziell hinterliessen Restrukturierungs- und Prozesskosten Spuren im Ergebnis. Nach Abschreibungen und Rückstellungen verbleibt für 2025 ein Verlust von knapp vier Millionen Franken. Der Umsatz stieg hingegen um 2 Prozent auf rund 155,6 Millionen Franken. Auch für die ersten fünf Monate des laufenden Jahrs zeigt der Trend bei den Fallzahlen nach oben.
