Zukunft der Hausarztpraxis: Warum es Einzelkämpfer schwerer haben
Der Ustermer Hausarzt Res Kielholz spricht im Interview über das Handwerk Medizin und den bedrohlichen Zeitfresser Bürokratie. Und darüber, warum er trotzdem über das Rentenalter hinaus praktiziert.
Vor 25 Jahren hat Res Kielholz eine Hausarztpraxis in Uster übernommen. Er führt sie als Gruppenpraxis, gemeinsam mit Hausarzt Matthias Gasser sowie Psychiaterin und Ehefrau Petra Wandeler Kielholz.
Statt im weissen Arztkittel, empfängt Kielholz seine Patienten in Zivilkleidung, um ihnen «auf Augenhöhe» zu begegnen. Im Wartezimmer und im Behandlungsraum sind keine Diplome aufgehängt, sondern Landschaftsfotos, die er auf seinen vielen Wanderungen gemacht hat.
Herr Kielholz, was hat sich im Lauf der Jahre im Umgang mit den Patienten verändert?

