So reagieren die wichtigsten Akteure auf die zentralen GZO-Entscheide
Wir haben nach der GZO-Gläubigerversammlung mit fünf wichtigen Personen gesprochen. Das sagen sie zur Wahl der Sachwalter und des Gläubigerausschusses.
Gut fünfeinhalb Stunden Diskussion, Meinungen, Fakten und Emotionen, die im Stadthofsaal Uster zwischen den verschiedenen Gläubigergruppen des GZO Spitals Wetzikon aufeinanderprallten. Die Versammlung fällte dabei zwei zentrale Entscheide: Ja zu den bisherigen zwei Sachwaltern und Ja zu einem fünfköpfigen Gläubigerausschuss, der neu eingesetzt wird, die Arbeit der Sachwalter beaufsichtigt und sich mit Empfehlungen einbringen kann.
Doch was sagen die zentralen Figuren im Nachgang? Wir konnten direkt nach der Gläubigerversammlung mit ihnen sprechen.
Andreas Mika, Verwaltungsratspräsident GZO

«Wir sind sehr froh über den Ausgang der Sitzung, einer ziemlich turbulenten Sitzung, die zunächst nur als Informationsveranstaltung gedacht war. Es entwickelten sich viele Diskussionen, und es wurde emotional. Damit muss man umgehen können. Letztlich sind wir zufrieden, mit den aktuellen Sachwaltern weiterarbeiten zu können. Ich glaube, ein Wechsel wäre ein grosses Problem für uns geworden, vor allem für den Betrieb. Diesen mit der Einarbeitung eines neuen Sachwalters aufrechtzuerhalten, wäre eine Herausforderung gewesen. Die Bildung eines Gläubigerausschusses war zudem eine sinnvolle und gute Entscheidung, auch was die Zusammensetzung betrifft. Wir sind froh, dass wir jetzt unser Sanierungskonzept noch breiter abstützen können.»

