Gesundheit

Neues Modell

Das Spital Uster ist Teil eines neuen Geburtenprojekts

In Zusammenarbeit mit dem Geburtshaus Zürcher Oberland soll bis 2027 beim Spital Uster ein Geburtspavillon entstehen.

Auf dem Gelände des Spitals Uster soll bald ein Geburtspavillon stehen.

Foto: Erik Hasselberg

Das Spital Uster ist Teil eines neuen Geburtenprojekts

Bis 2027 soll in Zusammenarbeit mit dem Geburtshaus Zürcher Oberland beim Spital Uster ein Geburtspavillon entstehen. Es handelt sich um ein Projekt der Organisation Geburt 3000.

Die Geburtshilfe in der Schweiz befindet sich aktuell im Wandel. Geburtenabteilungen in Spitälern werden geschlossen, klinische Geburtshilfen sind nur an wenigen Standorten konzentriert, und gleichzeitig fehlt es an ausserklinischen Angeboten. Zeit für ein Umdenken.

So setzte sich die Organisation Geburt 3000 zum Ziel, eine zeitgenössische Form des klassischen Geburtshauses mit einem ganzheitlichen Ansatz für ausserklinisch autonome hebammengeleitete Geburtshilfe zu erschaffen. Geburt 3000 möchte somit eine partnerschaftliche Form der inner- und ausserklinischen Geburtshilfe kreieren, die den Bedürfnissen der Frauen und ihrer Familien gerecht wird.

Kernstück dieses Pilotprojekts sind Geburtspavillons, die direkt auf dem Spitalgelände stehen. Geleitet werden die Geburtspavillons von einem autonomen Hebammenteam, das in enger Kooperation mit dem Partnerspital arbeitet. Mit diesem neuen Modell sollen klinische und ausserklinische Geburtshilfe nicht länger in Konkurrenz zueinander stehen.

Spital Uster ist erster Partner

Mit dem Geburtshaus Zürcher Oberland und dem Spital Uster konnte Geburt 3000 nun erste Partner für die Umsetzung gewinnen. Wie die drei Parteien in einer Mitteilung schreiben, haben sie sich darauf geeinigt, einen Geburtspavillon in unmittelbarem Umkreis des Spitals Uster zu bauen.

Das Geburtshaus Zürcher Oberland werde mit einem Team an qualifizierten Fachpersonen die Betriebsleitung vor Ort übernehmen und mit dem Spital Uster in enger Kooperation stehen. «Durch diese Kooperation kann den Frauen und Familien die grösstmögliche Wahlfreiheit und gleichzeitig Sicherheit durch die Nähe zum Spital geboten werden», beschreibt es Martin Werthmüller, CEO Spital Uster.

Das Spital Uster, das Geburtshaus Zürcher Oberland und Geburt 3000 gehen auf Basis einer unterschriebenen Absichtserklärung nun in die Umsetzungsplanung. Dazu würden zum Beispiel die konkrete Verortung und Projektierung des Geburtspavillons sowie die Konkretisierung der Zusammenarbeit gehören.

Geplant sei, zu Beginn des Jahrs 2027 den Pavillon in unmittelbarem Umkreis des Spitals Uster in Betrieb nehmen zu können.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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