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Geratrium Pfäffikon hat jetzt eine Notstromversorgung

Die drohende Strommangellage vor drei Jahren offenbarte, dass vielen Altersheimen eine Notstromversorgung fehlt. Nun hat das Pflegezentrum diesen Mangel behoben.

Solche Generatoren sollen im Notfall den Strom für das Pflegezentrum in Pfäffikon produzieren.

Foto: Geratrium Pfäffikon

Geratrium Pfäffikon hat jetzt eine Notstromversorgung

Technische Aufrüstung

Die drohende Strommangellage vor drei Jahren offenbarte, dass vielen Altersheimen eine Notstromversorgung fehlt. Nun hat das Pfäffiker Pflegezentrum diesen Mangel behoben.

Fällt der Strom aus, sind Spitäler in der Schweiz grundsätzlich gut gerüstet. In diesem Fall springt eine Notstromversorgung ein.

Weit weniger gut sieht die Situation offenbar bei Alters- und Pflegeheimen aus, wie die «Sonntags-Zeitung» im September 2022 berichtete. Die Heime meldeten sich während der drohenden Strommangellage besorgt bei den Energieversorgern. Eine Befragung durch den Kanton Solothurn zeigte beispielsweise 2014, dass zum damaligen Zeitpunkt sogar nur 3 von 46 Heimen für einen Stromausfall vorgesorgt hatten.

Das Pflegezentrum Geratrium in Pfäffikon hat diesen Mangel nun behoben. Am 8. April habe ein Test der neuen Notstromversorgung erfolgreich stattgefunden, wie das Pflegezentrum mitteilt.

Strom vom Traktor

Man habe nun ein Konzept zur Aufrechterhaltung der Stromversorgung während einer Strommangellage oder während eines länger andauernden Stromausfalls. Dieses Konzept könne auch zum Zug kommen, wenn beispielsweise der Bund bei einer kritischen Strommangellage eine geografisch alternierende Abschaltung der Stromnetze verordnet.

Das Geratrium hat sich für ein solches Szenario zwei Notstromgeneratoren angeschafft, die mit je einem landwirtschaftlichen Traktor angetrieben werden. Ein Generator ist für das Haupthaus gedacht, der zweite für das Haus Chriesibaum. «Die dafür erforderlichen technischen und infrastrukturellen Vorkehrungen wurden im 2024 umgesetzt», schreibt das Pflegezentrum.

«Das Pflegezentrum ist bereit, in einer Mangellage die eigene Stromversorgung und somit die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner zu jeder Zeit sicherzustellen», gibt sich Pflegezentrum-Direktor Enrico Caruso optimistisch.

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