Das sind die Pläne der Gemeinden für den Erhalt des Spitals Uster
Neue Eigentümerstrategie
Das Spital Uster schrammte in jüngster Vergangenheit knapp am finanziellen Kollaps vorbei. Eine neue Eigentümerstrategie soll ein ähnliches Szenario künftig verhindern.
Durch die finanziellen Turbulenzen rund um das Spital Wetzikon geriet schon fast in Vergessenheit, dass auch das zweite Spital in der Region in Uster bis vor gut einem Jahr noch ums Überleben kämpfte. Auch in diesem Fall mussten die Aktionärsgemeinden Kapital einschiessen. Am Schluss kamen insgesamt 33,2 Millionen Franken zusammen, um den Fortbestand des Spitals zu sichern.
Im Nachgang der Krise nahmen die zehn Aktionärsgemeinden die Planung der künftigen Ausrichtung des Spitals an die Hand. Sie erarbeiteten eine Eigentümerstrategie, in der die grundlegenden Ziele und Rahmenbedingungen der Entwicklung zusammengefasst sind. Nun haben alle beteiligten Gemeinden und Städte dieser Strategie zugestimmt, wie die Stadt Uster als grösste Aktionärin mitteilt.
Für die zuständige Ustermer Stadträtin, Gesundheitsvorsteherin Karin Fehr (Grüne), ist die Eigentümerstrategie ein bedeutendes Dokument. «Es ist wichtig, dass sich die Aktionärsgemeinden darauf verständigen, welche Erwartungen sie an das Spital haben.» Ein ähnlich umfassendes Strategiepapier habe bisher nicht existiert.
