Deutlicher Anstieg von Grippefällen in den Spitälern Uster und Wetzikon
Teilweise Maskenpflicht eingeführt
In den Spitälern Wetzikon und Uster steigt die Zahl der Grippeerkrankungen. Maskenpflicht und Empfehlungen sollen helfen, das Personal und die Patienten zu schützen.
Es schnäuzt, hustet, schnudert und niest: Die Geräuschkulisse in der morgendlichen S-Bahn oder grösseren Menschenansammlungen hört sich aktuell nicht gerade gesund an. Das bekommen auch die Spitäler Wetzikon und Uster zu spüren: Beide bemerken aktuell einen deutlichen Anstieg von Grippefällen seit Anfang Jahr, wie es auf Anfrage heisst. Insgesamt sei die Situation vergleichbar mit früheren Jahren.
Die Viren machen auch vor dem Spitalpersonal nicht halt. Aufgrund vermehrter Krankheitsausfälle gilt im Spital Wetzikon auf zwei Bettenstationen eine vorübergehende Maskenpflicht für Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende und Besuchende. «Je nach epidemiologischer Lage respektive Belastung des Personals behalten wir uns vor, die Maskenpflicht auszuweiten», sagt Sascha Fisler, Mediensprecherin beim GZO Spital Wetzikon. Personen, die Erkältungssymptome aufweisen, sind im ganzen Spital dazu verpflichtet, eine Maske zu tragen.
Im Spital Uster kann man sich bisher noch ohne Maske bewegen. Die Entwicklung der Grippefälle wird aber genau beobachtet, um wenn nötig zu reagieren. «Wir reevaluieren regelmässig die Einführung einer Maskenpflicht gemäss lokaler epidemiologischer Lage», erklärt Sarah Buob vom Spital Uster. In bestimmten Bereichen gilt «eine dringende Empfehlung» für das Tragen einer Maske, so zum Beispiel auf der Notfallstation.

