Weniger Babys – vor allem im GZO Spital Wetzikon
Rückläufige Geburtenzahlen
Eine rentable Geburtenabteilung wünscht sich jedes Spital, doch es kommen immer weniger Kinder zur Welt. Dies stellt Spitäler und Geburtshäuser vor Herausforderungen.
«Kantonsspital Winterthur verzeichnet Geburtenrekord» – das war letzte Woche zu lesen. 2154 Babys wurden 2024 im Zentrumsspital geboren, so viele wie noch nie. Auch das Spital Triemli vermeldete einen Rekord mit 2509 Kindern. Diese Zentrumsspitäler präsentieren somit Zahlen, die entgegen dem gesamtschweizerischen Trend gehen. Denn die Anzahl Geburten ist seit einigen Jahren wieder rückläufig – nur auf die Corona-Pandemie folgte ein kleiner Babyboom.
So auch im Geburtshaus Bäretswil: 2018 wurden dort noch 310 Kinder geboren, 2024 waren es 160. Ein Rückgang von fast 17 Prozent nur schon im Vergleich zu 2023. In Bäretswil hat man dafür eine Erklärung parat. «Die rückläufige Zahl der Geburten ist einerseits auf den allgemeinen, noch immer anhaltenden Geburtenrückgang zurückzuführen, andererseits auf die Eröffnung zweier ähnlicher Angebote in der Region, die zu einer Umverteilung der ausserklinischen Geburten geführt haben», heisst es in einer Mitteilung.
