GZO Spital Wetzikon schreibt 110 Millionen Franken ab
Überschuldung ist Tatsache
Die GZO AG hat ihren Zwischenabschluss per Ende September veröffentlicht. Er ist ein buchhalterisches Blutbad mit Ansage.
Jetzt ist die Wertberichtigung Tatsache, die Spitaldirektor Hansjörg Herren gegenüber dieser Redaktion angekündigt hatte. Die GZO AG in Wetzikon hat am Montag ihren Zwischenabschluss per 30. September 2024 veröffentlicht. Es ist ein finanzielles Blutbad, geprüft und abgesegnet von der Revisionsgesellschaft KPMG.
Der Zwischenabschluss nach neun Monaten im laufenden Geschäftsjahr weist einen Verlust von 121 Millionen Franken aus. 110 Millionen dieses Minus sind die Folge einer Wertberichtigung auf den GZO-Immobilien. Da der Neubau, der das Spital letztlich in die Bredouille gebracht hat, nicht fertiggestellt ist und dies auf absehbare Zeit auch nicht wird, sah sich die GZO AG gezwungen, diese Wertberichtigung vorzunehmen.

