Darum ist das Weibeln der Creditor Group in Sachen GZO nur symbolisch
Nachträglicher Stimmenfang
Die GZO Creditor Group will nach der Anleihegläubigerversammlung weitere Stimmen sammeln. Was dahinter steckt.
Was heisst eigentlich endgültig? Diese Frage gilt es zu klären. Und zwar, wenn es um die Anliegen der aktivistisch agierenden Investorengruppe um Gregor Greber, der sogenannten Creditor Group geht.
Am Freitag stellte das GZO Spital Wetzikon in ersten Zügen sein Sanierungskonzept vor. Gleichzeitig informierte es an einer nicht öffentlichen Versammlung all jene Gläubiger, die einen Anteil der 170-Millionen-Franken-Anleihe besitzen, mit der das Spital seinen Neubau finanzieren wollte.
Neben der Creditor Group, die 6,56 Prozent der Anleihe hält, befinden sich unter jenen Gläubigern auch zahlreiche nicht näher bekannte Grossinvestoren. Von Banken und Pensionskassen ist gerüchtehalber die Rede. Dass sie alle mit den vorgestellten Sanierungsplänen des GZO, insbesondere mit dem bei 65 bis 70 Prozent sehr hoch angesetzten Schuldenschnitt, nicht vollkommen einverstanden sind, zeigten sie an der Versammlung der Anleihegläubiger.
