Spital Uster spannt enger mit der Klinik Hirslanden zusammen
Kooperation in Spitälern
Das Spital Uster und die Klinik Hirslanden erweitern ihre Zusammenarbeit auch im Bereich der Lungenkrankheiten. Die Kooperation begann schon im letzten Jahr bei Krebsoperationen.
Das Spital Uster und die Klinik Hirslanden erweitern ihre Kooperation nun auch im Bereich der Pneumologie.
Schon im vergangenen Jahr hat das Spital Uster komplexere Operationen, insbesondere Krebsoperationen am Enddarm, in die Klinik Hirslanden ausgelagert. Nun wird die Zusammenarbeit auch auf Lungenkrankheiten ausgeweitet, wie aus einer Medienmitteilung des Spitals Uster hervorgeht.
Die Fälle von Patientinnen und Patienten im Spital Uster, bei denen komplexe medizinische Eingriffe anstünden, würden von einem spitalübergreifenden Ärzteteam besprochen, wobei das beste Vorgehen gemeinsam festgelegt werde.
Daniel Franzen, Departementsvorsteher und Chefarzt der Inneren Medizin und Co-Chefarzt der Pneumologie am Spital Uster, sei als akkreditierter Belegarzt auch an der Klinik Hirslanden im Einsatz.
Fachwissen soll gebündelt werden
Die medizinische Zusammenarbeit zwischen dem Spital Uster und der Klinik Hirslanden entspreche dem Anliegen der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), Eingriffe in der hoch spezialisierten Medizin auf wenige Standorte zu konzentrieren, gibt das Spital Uster als Begründung an. Dies aus Kosten- und vor allem aus Qualitätsgründen.
Die Stärken beider Spitäler würden dahingehend genutzt, für das obere Glattal weiterhin eine gute medizinische Versorgung zu bieten «sowie die Expertise und die Ressourcen beider Institutionen für Patientinnen und Patienten aller Versicherungsklassen optimal zu nutzen», heisst es in der Mitteilung.
