Baustopp, weil Unternehmen auf ihren Rechnungen sitzen bleiben
Nächster Knall am GZO
Ein sofortiger Stopp der Bauarbeiten und der Rückzug des Totalunternehmers sind die nächsten Rückschläge für das GZO Spital. Jetzt äussert sich die zuständige Firma.
Das GZO Spital Wetzikon gerät immer tiefer in die Negativspirale. Anfang April wurde bekannt, dass das Spital eine Obligationenanleihe in Höhe von 170 Millionen Franken nicht zurückzahlen kann und darum den Kanton um finanzielle Hilfe ersuchte. Die Gesundheitsdirektion sagte dem Spital ab. Es folgte ein abrupter Abgang des Geschäftsführers und der Gang in die Nachlassstundung.
Am Dienstagabend folgte der nächste Knall: die Steiner AG aus Zürich, die als Totalunternehmerin für das gesamte Neu- und Erweiterungsbauprojekt zuständig ist, kündigt den Vertrag. Die Gründe blieben zunächst unklar.
Gemäss GZO sind bereits 70 Prozent des Neubaus fertiggestellt. Doch bereits seit Anfang Woche gilt jetzt ein Baustopp. Die Maschinen auf der Grossbaustelle stehen still. Die Handwerker und involvierten Subunternehmen wurden mittels E-Mail informiert. Die Redaktion hatte die Möglichkeit, diese einzusehen.

