Generalunternehmer kündigt den Vertrag mit dem Spital Wetzikon
Dramatische Entwicklung
Die Situation eskaliert zusehends. Gestern Abend wurde bekannt, dass der Generalunternehmer, die Steiner AG in Zürich, den Vertrag mit der GZO Spital Wetzikon AG gekündigt hat. Und auch in der Spitalleitung geht der Exodus weiter.
Auf dürren sechs Zeilen teilte die GZO Spital Wetzikon AG am Dienstagabend mit, dass der Generalunternehmer des Neubaus den Bettel hinschmeisst. Was heisst das jetzt? Nachfragen gehen ins Leere, erreichbar ist niemand. Man «prüfe alle Optionen», werde für eine «geregelte Projektübergabe» besorgt sein und wolle sich mit allen am Bauvorhaben beteiligten Parteien in Verbindung setzen. Das Spital will vorläufig keinen weiteren Kommentar dazu abgeben, solange noch nicht klar sei, wie die desaströse Finanzlage wieder ins Lot gebracht werden kann.
Ein Baustopp scheint wahrscheinlich, die Lage für das Spital wird von Tag zu Tag dramatischer. Muss das Spital jetzt mit allen Handwerkern Einzelverträge abschliessen? Wird der zu knapp Dreiviertel fertige Bau zu einer Bauruine? Die nächsten Tage sind entscheidend.

