Knallharte Ansage von Natalie Rickli in Richtung Wetziker Spital
Dringliche Interpellation im Kantonsrat
Karin Fehr Thoma (Grüne) aus Uster kritisiert die Gesundheitsdirektorin für ihren harten Kurs im Zusammenhang mit dem GZO Spital Wetzikon. Diese appelliert an die Eigenverantwortung der Spitäler und Aktionärsgemeinden.
Mittels einer dringlichen Interpellation konfrontierte Kantonsrätin Karin Fehr Thoma (Grüne) aus Uster Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) mit den finanziellen Turbulenzen der Zürcher Spitäler. Die frisch gewählte Regierungspräsidentin verteidigte am Montagmorgen im Kantonsrat den Entscheid der Gesundheitsdirektion, dem finanziell angeschlagenen GZO Spital Wetzikon die dringend benötigte Finanzspritze nicht zu gewähren.
«Es liegt in der Eigenverantwortung der sich auf einen Platz auf der Spitalliste bewerbenden Spitäler und ihrer Eigentümer, dass sie auch in finanzieller Hinsicht genügend gut aufgestellt sind, um die erhaltenen Leistungsaufträge erfüllen zu können», betonte Rickli.
