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Gesundheit

Spital Wetzikon schreibt einen zweistelligen Millionenverlust

Schieflage beim GZO-Spital: Nach der Absage für finanzielle Unterstützung durch den Kanton folgen nun rote Zahlen.

Spital Wetzikon schreibt einen zweistelligen Millionenverlust

Finanzielle Krise

Nachdem der Kanton ein Gesuch um finanzielle Unterstützung für das GZO Spital abgelehnt hat, folgt nun der nächste Rückschlag. Das Spital rutscht tief in die roten Zahlen ab.

Anfang April wurde bekannt, dass das Spital Wetzikon keine Unterstützung vom Kanton erhält. Um 180 Millionen Franken hatte es den Regierungsrat ersucht. Damit wollte es eine im Juni fällige Obligationenanleihe refinanzieren, die es im Zusammenhang mit dem Neubau vor zehn Jahren auf dem Kapitalmarkt aufgenommen hatte. Nach wie vor ist unklar, woher das Spital die dringend nötigen finanziellen Mittel hernehmen will.

Die Spitalverantwortlichen waren in den vergangenen Wochen stets darum bemüht, zu betonen, dass der laufende Spitalbetrieb durch die finanzielle Schieflage nicht betroffen sei. «Unser Betrieb, und das ist ganz wichtig, funktioniert und ist sichergestellt. Wir verfügen über die nötigen flüssigen Mittel», sagte Verwaltungsratspräsident Jörg Kündig.

Verlust durch Abschreibungen

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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