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Gesundheit

Wird eine Spitalfusion jetzt wieder zum Thema?

GZO-Verwaltungsratspräsident Jörg Kündig lanciert nach der gescheiterten Finanzhilfe durch den Kanton eine alte Idee neu.

Wird eine Spitalfusion jetzt wieder zum Thema?

Notlage beim GZO Spital

Nach Bekanntwerden der finanziellen Schieflage des GZO Spitals Wetzikon lanciert Verwaltungsratspräsident Jörg Kündig die Fusionsidee neu. Doch das potenzielle Partnerspital in Uster bleibt zurückhaltend.

Der Entscheid der kantonalen Gesundheitsdirektion, das GZO Spital Wetzikon finanziell nicht zu unterstützen, stürzt die Oberländer Spitallandschaft in eine ungewisse Zukunft. Wie eine mögliche Rettung des Spitals aussieht, ist offen. Fest steht bisher nur, dass das Spital beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Entscheid des Regierungsrats einlegen will.

Verwaltungsratspräsident Jörg Kündig brachte am Donnerstag mehrere Varianten ins Spiel. Sollte das Spital bis zur fälligen Rückzahlung der Obligationenanleihe am 12. Juni die dringend benötigten 180 Millionen Franken nicht noch irgendwo auftreiben können, wird der Gang in die Nachlassstundung zum realistischsten Szenario. Gelöst sind die finanziellen Probleme dadurch jedoch nicht, sondern lediglich aufgeschoben.

Die Obligation aufgenommen hatte das Wetziker Spital im Jahr 2014, um den Neubau zu finanzieren, der inzwischen schon weit fortgeschritten ist. Als weitere Möglichkeit sieht Kündig, der neben seiner Funktion im Verwaltungsrat auch noch für die FDP im Kantonsrat sitzt und als Gemeindepräsident von Gossau amtet, eine sogenannte Sale-and-lease-back-Option. Das Spital würde den Neubau und die anderen Gebäude verkaufen und anschliessend zurückmieten.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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