Das sagen Verwaltungsratspräsident und CEO zur finanziellen Notlage
«Müssen im Juni keine Türen schliessen»
Das GZO Spital Wetzikon wollte 180 Millionen Franken von der Regierung, aber bekommt diese nicht. Die Verantwortlichen erklären, was das bedeutet und wie es jetzt weitergeht.
«Die Aussagen in ihrer Härte treffen uns. Sie sind ein Schlag in die Magengrube», sagt Jörg Kündig an diesem Donnerstagnachmittag. Gemeinsam mit Matthias P. Spielmann, dem CEO des GZO Spitals Wetzikon, gibt der Verwaltungsratspräsident Auskunft zur finanziellen Situation.
Am Donnerstagmorgen informierte die kantonale Gesundheitsdirektion: Das Spital erhalte kein Geld. Doch das wäre bitter nötig. Und zwar nicht zu knapp. Und dann noch ziemlich schnell. 180 Millionen Franken benötigt das Gesundheitsinstitut, um am 12. Juni eine Obligation, die über zehn Jahre lief und für die Erstellung des Neubaus aufgenommen wurde, zurückzuzahlen.

