Corona-Zahlen steigen – in den Heimen bleibt man gelassen
Erkältungswelle
In den Spitälern Uster und Wetzikon gilt seit zwei Wochen wieder eine teilweise Maskenpflicht. In den Alters- und Pflegeheimen der Region aber grossmehrheitlich nicht.
Der Trend ist klar. Die Nachweise der sogenannten respiratorischen Viren, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Wochenrhythmus publiziert, steigen seit Anfang November stark an. Respiratorische Viren verursachen Infektionen der Atemwege und können in verschiedenen Varianten auftreten, auch die übliche Grippe gehört in diese Kategorie.
Und noch etwas fällt auf: Bei den allermeisten dieser Nachweise handelt es sich um SARS-CoV-2, also um das Coronavirus. Wie viele Corona-Fälle es derzeit gibt, weiss niemand. Die Menschen schniefen, husten und schnäuzen – oft lassen sie sich aber nicht testen und verzichten auf den Gang zum Arzt.
Die beiden Spitäler in der Region haben auf die Welle an viralen Infekten schon vor zwei Wochen reagiert und ihre Massnahmen verschärft: Im Spital Uster gilt seit dem 29. November wieder eine Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher. Wer Symptome hat, der soll auf einen Besuch verzichten. In Wetzikon gilt für Mitarbeitende, Patienten und Besuchende eine Maskenpflicht, sobald sie in direktem Kontakt mit anderen Personen stehen.

