Bei Symptomen gilt «Masken auf!»
Spitäler sind vorbereitet
Die meisten Spitäler sind für den Anstieg von Covid-Fällen gewappnet. Noch ist die Lage verhältnismässig ruhig, obwohl derzeit mehr Fälle verzeichnet werden.
Wie gesund sind Sie gerade? Und wie gesund sind die Personen in Ihrem Umfeld? Momentan kennen wir wohl alle Menschen in unserem Umfeld, die gesundheitlich angeschlagen sind: laufende Nasen, trockener Husten, glasige Augen. Und zwangsläufig damit verbunden die Frage, ist das jetzt nur die Grippe oder doch wieder Corona?
Verschiedene Überwachungssysteme belegen: Seit Juli steigt die Zahl der nachgewiesenen Sars-CoV-2-Infektionen kontinuierlich an. Zuletzt hat sich die Aufwärtsdynamik deutlich beschleunigt.
Die steigenden Corona-Zahlen spüren auch die Spitäler. Am Kantonsspital Winterthur (KSW) wird die gegenwärtige Zusatzbelastung durch Covid mit einer «starken Grippewelle» verglichen. Wie präsentiert sich die Lage in der Region?
Spital Uster
«Aktuell verzeichnen wir einen Anstieg von Corona-Patienten, wobei vor allem ältere Personen mit erhöhten Risiken und Vorerkrankungen betroffen sind», erklärt das Spital Uster auf Anfrage. «Die Abläufe bei der Behandlung von Covid-19 erkrankten Personen sind etabliert.» Rapide steigende Zahlen der Erkrankungen würden jedoch alle Gesundheitseinrichtungen im Akut- und Langzeitbereich belasten.
Deshalb tragen im Spital Uster aktuell alle Mitarbeitenden bei allen Atemwegssymptomen Masken. «Es besteht bei uns ein mehrstufiges Maskentrage-Konzept, das gemäss der epidemiologischen Entwicklung von viralen Atemwegserkrankungen bei Bedarf laufend angepasst wird», heisst es.
Dabei werde beim Anstieg der Fälle das Tragen von Masken beim Kontakt mit Patienten für alle Personengruppen angeordnet. Auch eine allgemeine Maskenpflicht sei denkbar.
GZO-Spital Wetzikon
Auch in Wetzikon verzeichnet man einen Anstieg von Covid-Patientinnen und -Patienten. «Bisher wurden allerdings wenige kritische Patienten auf der Intensivstation aufgenommen.» Genaue Zahlen nennt das GZO-Spital Wetzikon keine.
Bezüglich dem Tragen von Masken verfolgt man eine ähnliche Strategie wie in Uster. «Aktuell halten wir uns an die ‹respiratorische Etikette›.» Das hiesse, das «Personal und Patienten tragen bei Atemwegssymptomen eine Maske». Eine Maskenpflicht sei aktuell noch nicht geplant.
