Spitäler der Region führen wieder eine Maskenpflicht ein
Sommer, Sonne, Sonnenschein – während bei vielen Oberländerinnen und Oberländern die baldige Ferienplanung in den Vordergrund rückt, steigen langsam aber stetig wieder die Corona-Fallzahlen in der Schweiz.
Aktuelle Zahlen verdeutlichen das. Das Bundesamt für Gesundheit meldete am Dienstag 33’108 neue Fälle, die in der letzten Woche positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 4496. Das entspricht einer Zunahme von 34 Prozent gegenüber der Vorwoche.
Auch die Positivrate ist im 7-Tage-Schnitt um 4 Prozentpunkte gestiegen und liegt aktuell bei 43,2 Prozent. Das Testvolumen liegt im Wochenschnitt bei 11’152 Tests pro Tag (+ 21 Prozent), das der durchgeführten Impfungen bei 1612 Personen pro Tag (+ 16,5 Prozent).
Kein Durchschnaufen
Aufgrund der steigenden Fallzahlen ergreifen die beiden Spitäler der Region wieder Massnahmen.
«Seit Montag müssen für Patientenbesuche wieder Masken getragen werden. Das gilt auch für alle Mitarbeitenden mit Patientenkontakt im Spital Uster», sagt Martine Frei, Leiterin Marketing und Kommunikation.
«Natürlich hätten wir gerade jetzt im Sommer im wahrsten Sinne des Wortes darauf gehofft, etwas durchschnaufen zu können.»
Lage noch ruhig
Doch die aggressive Omikron-Variante BA.5 mache diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. «Die langsam abnehmende Immunität der Bevölkerung und der begrenzte Schutz durch frühere Impfungen oder Infektionen spielt sicher auch mit hinein.»
Noch sei es allerdings ruhig im Spital Uster, was die Hospitalisationen wegen des Coronavirus betreffe. «Und auch auf der Intensivstation liegt momentan kein Covid-Patien t», sagt Frei.
Laufende Beurteilung
Im GZO Spital Wetzikon gilt ab Mittwoch wieder eine Maskenpflicht für Besucher und Mitarbeitende im Patientenkontakt.
«Wir haben diesen Entscheid in Absprache mit anderen Spitälern wie auch dem Spital Uster getroffen», erklärt eine Sprecherin. Die Wiedereinführung der Maskenpflicht sei nicht befristet. «Wir beurteilen die Lage laufend.»
