Zürichsee auf Rekordtief: Doch warum verlieren die Oberländer Seen weniger Wasser?
Seen im Vergleich
Der Hitzesommer mag vorbei sein, die Trockenheit ist es nicht: Am Zürichsee zeigt sich der massive Wassermangel immer deutlicher. Beim Greifen- und beim Pfäffikersee ist die Lage weniger dramatisch. Das sind die Gründe.
So ist die Situation am Zürichsee
So tief stand der Zürichsee seit rund 70 Jahren nicht mehr: Am Donnerstag, 8. Oktober, lag sein Pegelstand bei gerade einmal 405,25 Metern über Meer.
Die Regenfälle vom Donnerstag und Samstag haben den Pegelstand zwar kurzzeitig wieder minimal ansteigen lassen, er befindet sich aber nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau. Und genau dies ist aktuell deutlich sichtbar, etwa an verschiedenen Kiesinseln, die lange unter der Wasseroberfläche lagen und nun zum Vorschein kommen: so beispielsweise beim Stäfner Stein oder bei der Halbinsel Au vor Wädenswil.

