In der KZO in Wetzikon ist die Luft teils besonders stickig
Die CO2-Konzentration in Klassenzimmern der Kantonsschule Zürcher Oberland in Wetzikon liegt teilweise um ein Vielfaches über dem Grenzwert. Dafür ist es dort vergleichsweise kühl.
Dicke Luft an der Kantonsschule Zürcher Oberland (KZO) in Wetzikon: Bei einer Untersuchung des Kantons wurden teils besonders hohe CO2-Konzentrationen gemessen. Zwischenzeitlich lagen diese bei bis zu 3594 ppm (in Teilen pro Million). Zur Einordnung: Ein Wert ab 2000 ppm gilt als hygienisch nicht akzeptabel.
Gleichzeitig ist der gemessene Wert der höchste unter den 20 untersuchten Mittel- und Berufsschulen im Kanton Zürich. Für die Studie, die vom Kantonsrat in Auftrag gegeben wurde, liess der Kanton ab Mai 2024 besonders exponierte Schulzimmer an insgesamt 20 verschiedenen Schulen untersuchen – darunter auch solche der KZO. In der Kantonsschule Uster wurde dagegen nicht gemessen.
Sensoren zeichneten unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Konzentration auf. Über die Ergebnisse berichtete erstmals die «Neue Zürcher Zeitung» (NZZ).
Allerdings zeigen die Resultate, dass schlechte Raumluft keineswegs nur ein Problem der KZO ist. In 19 der 20 untersuchten Schulen wurde die Schwelle von 2000 ppm zumindest zeitweise überschritten. Mit ihren maximal 3594 ppm sticht die KZO dennoch heraus.

