In Uster gehts per Mausklick durchs Altersheim
Virtueller Rundgang
Wie sieht es eigentlich im Altersheim aus? Wer sich diese Frage stellt, muss in Uster dafür nicht mehr zwingend vor Ort vorbeischauen, denn die Heime Uster lassen sich neu virtuell erkunden.
Für einen Rundgang durch die Heime Uster braucht es neuerdings weder einen Termin noch gutes Schuhwerk. Ein Computer, Tablet oder Smartphone reicht. Die beiden Standorte Im Grund und Dietenrain können neu bei einem virtuellen 360-Grad-Rundgang erkundet werden.
Dabei lässt sich ziemlich frei durch die Häuser navigieren. Ein Klick nach links, einer nach rechts – und schon steht man im nächsten Raum. Interessierte können sich unter anderem Zimmer, Wohn- und Pflegebereiche sowie Gemeinschaftsräume ansehen. Auch die Aussenbereiche lassen sich vom heimischen Sofa aus inspizieren.
Wer selbst auf Erkundungstour gehen will, findet die Rundgänge auf der Website heime-uster.ch. Dort lässt sich zunächst zwischen den beiden Standorten Im Grund und Dietenrain wählen. Anschliessend genügt im Menü ein Klick auf «Virtueller Rundgang» – und schon kann die Besichtigung beginnen.
Ein erster Blick vor dem ersten Besuch
Gedacht ist das Angebot vor allem für Menschen, die sich mit einem möglichen Eintritt in eines der Heime beschäftigen, sowie für deren Angehörige. Gerade für sie dürfte die Frage, wie ein künftiges Zuhause aussieht, nicht ganz nebensächlich sein.
Mit den virtuellen Rundgängen will die Stadt deshalb einen möglichst unkomplizierten ersten Einblick bieten. Dieser ist unabhängig davon möglich, wo sich Interessierte gerade befinden – und auch davon, ob die Eingangstür des Heims gerade offen ist.
Die Rundgänge zeigen dabei nicht nur einzelne Zimmer. Zu entdecken gibt es auch Bereiche rund um Verpflegung, Aktivierung und den Alltag in den Heimen. So soll ein Eindruck davon entstehen, wie die beiden Standorte aufgebaut sind und was Bewohnerinnen und Bewohner dort erwartet.






Das echte Leben bleibt analog
Ganz ersetzen kann die digitale Erkundung den Besuch vor Ort natürlich nicht. Wie sich ein Haus anfühlt, wer darin lebt und wie die Atmosphäre ist, lässt sich auch mit einer 360-Grad-Kamera nur bedingt einfangen.
Als erste Orientierung kann der virtuelle Rundgang aber helfen – gerade wenn Angehörige weiter entfernt wohnen oder ein persönlicher Besuch zunächst nicht möglich ist. Und wer danach tatsächlich vorbeischaut, kennt zumindest schon einmal den Weg durch die Gänge.

