Gesellschaft

Überraschender Gast

Der König von Schweden besucht Dübendorf

Royaler Aufmarsch in Dübendorf: Schwedens König Carl XVI. Gustaf hat sich – von der Öffentlichkeit unbemerkt – über die neuesten Technologien im Innovationspark informiert. Selbst die Stadt ist von der Visite überrascht.

Der König von Schweden besucht Dübendorf

Royaler Aufmarsch in Dübendorf: Schwedens König Carl XVI. Gustaf hat sich – von der Öffentlichkeit unbemerkt – über die neuesten Technologien im Innovationspark informiert. Selbst die Stadt ist von der Visite überrascht.

König Carl XVI. Gustaf von Schweden hat am Montag den Innovationspark Zürich auf dem Flugplatz Dübendorf besucht. Begleitet von einer hochrangigen Delegation, informierte er sich über Forschungsprojekte, Start-ups und neue Technologien, wie es in einer Medienmitteilung des Kantons heisst.

Die Visite erfolgte offenbar völlig unbemerkt von der Öffentlichkeit – und der Stadt Dübendorf. Von ihr war keine offizielle Vertretung vor Ort. Stadtpräsident André Ingold (SVP) weilt gerade in den Wanderferien, als ihn der Anruf der Redaktion erreicht: «Wir wussten nichts von dem Besuch des Königs.» Ingold erkundigte sich noch kurz, weshalb der Monarch hier gewesen war.

Der Besuch war Teil der Royal Technology Mission, die den Austausch zwischen Schweden und der Schweiz in den Bereichen Innovation, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit stärken soll. Auf dem Programm standen unter anderem der ETH-Hangar sowie mehrere Deep-Tech- und Studentenprojekte. Später besuchte die Delegation weitere Unternehmen und die ETH Zürich.

Bankett in Zürich

Abgeschlossen wurde der Tag beim Bankett im Zunfthaus zur Meisen. Dort habe sich die Gelegenheit geboten, die Beziehungen und den Austausch auf persönlicher Ebene zu vertiefen. «Der Besuch Ihrer Majestät, König Carl XVI. Gustaf von Schweden, und seiner hochrangigen Delegation war geprägt von grossem gegenseitigem Interesse und tiefer Wertschätzung. Es ist eine Ehre für den Kanton Zürich, Gastgeber für das schwedische Königshaus zu sein», lässt sich Carmen Walker Späh (FDP), Regierungspräsidentin und Gastgeberin des Banketts, zitieren.

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