Solarstrom zum Selbermachen: Wila macht vor, wie es geht
Projekt «Wila-Strom»
In Wila wird das Thema nachhaltige Energie zum Gemeinschaftsprojekt. Freiwillige bauten auf dem alten Schützenhaus eine Solaranlage, die künftig Strom für das Dorf liefern soll.
Auf dem Dach des alten Schützenhauses in Wila herrscht an diesem Samstag emsiges Treiben. Schon von Weitem sind die Helferinnen und Helfer mit ihren orangen Leuchtwesten zu sehen. Einige tragen zu zweit Solarpaneele, um diese auf dem vorbereiteten Metallgerüst zu befestigen. Andere hantieren geschäftig mit Werkzeugen und Kabeln.
Die Stimmung wirkt heiter und entspannt. Die motivierten Freiwilligen wissen, was zu tun ist. Sie scheinen fast schon routiniert in ihren Ausführungen – kaum vorstellbar, dass die rund 20 Personen zum ersten Mal beim Bau einer Photovoltaikanlage (PVA) mitanpacken.
Das Ziel: Innerhalb von zwei Tagen soll auf dem alten Schützenhaus eine Solaranlage entstehen. Der Strom wird später nicht nur das Gebäude versorgen, sondern auch der lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) zugutekommen.

