Wie Pingu in Russikon zum Leben erweckt wurde
40 Jahre Pingu
Pingu ist wohl einer der bekanntesten Schweizer weltweit. Weniger bekannt ist, dass der grösste Teil der Aufnahmen in einem Filmstudio in Russikon entstanden sind. Regisseur Javier Garcia erinnert sich an die Zeit zurück.
«NÖÖT, NÖÖÖÖT!» Wer kennt es nicht, das Tröten aus dem Schnabel von Pingu und seiner Familie? Die Figur wurde vor 40 Jahren von Otmar Gutmann ins Leben gerufen und begann seinen Siegeszug um die ganze Welt. In über 130 Ländern wurden die Trickfilme ausgestrahlt, die einst als «Guetnachtgschichtli» beim Schweizer Fernsehen ihren Anfang nahmen.
Kaum jemand weiss jedoch, dass die meisten der aufwendigen Aufnahmen für die Filme hier im Oberland entstanden sind. Der Geburtsort von Pingu war zwar eine kleine Wohnung in Affoltern am Albis. Bald wurde der Platz dort zu klein, und Gutmann zog nach Russikon. Dort gründete er das Filmstudio, in dem bis 1999 insgesamt 104 Pingu-Folgen plus ein Pingu-Film entstanden.


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