In Hombrechtikon fliessen Wiener Blut und Herzblut zusammen
Premiere des neuen Stücks
Wenn charmante Kavaliere die «Puperl» tanzen lassen und die Damen von Welt das nicht auf sich sitzen lassen, dann fliegen die Fetzen: Vorhang auf für die Operettenbühne.
Ein Gong im Gemeindesaal Blatten kündigt an, dass es gleich ernst gilt. Die Hauptprobe für das neue Stück der Operettenbühne Hombrechtikon (OHO) kann losgehen: «Wiener Blut» von Johann Strauss.
Das Orchester spielt auf, und schon nach den ersten Klängen fühlt man sich inmitten eines Wiener Kaffeehauses. Weniger Blech, dafür Klavier: «Wir wollten das Gefühl eines Salonorchesters vermitteln», erklärt Vereinspräsident und Produktionsleiter Dieter Werner. Tatsächlich passen die lieblichen Klänge der Flöte, untermalt von Violinen und Klavier, perfekt zum schwingenden Walzer.

