Sammelstelle Wihalden in Hinwil verschwindet
Wegen Vandalismus und Lärm
Nur noch bis Ende Jahr kann an der Hinwiler Wihaldenstrasse Glas und Alu entsorgt werden. Dann lässt der Gemeinderat die Sammelstelle schliessen.
Seit 1987 können die Bewohnerinnen und Bewohner des Hinwiler Wihladenquartiers bei der dezentralen Sammelstelle Wihalden Glas, Aluminium und Weissblech entsorgen. Anfang 2027 ist damit Schluss, wie die Gemeinde mitteilt. Die Sammelstelle wird aufgehoben.
Der Gemeinderat begründet den Entscheid vor allem mit vermehrtem Vandalismus und Lärmbelästigungen in den vergangenen Jahren. Insbesondere in den frühen Morgen- und späten Abendstunden sowie an Sonntagen hätten sich die Quartierbewohner gestört gefühlt. Der regelmässige Vandalismus und widerrechtliche Abfallentsorgungen hätten zudem zu einem «unschönen Erscheinungsbild im Quartier und zu einer ökologischen Belastung» geführt.
Ein Neubau am selben Standort sei nicht mehr möglich, weil die Lage der Sammelstelle direkt neben einem Fussgängerstreifen und Trottoir nicht ideal und gefährlich sei. Einerseits würden Autos beim Entsorgen auf dem Trottoir abgestellt, andererseits würde auch beim Entleeren der Container das Trottoir und die Sicht auf den Fussgängerstreifen eingeschränkt. Dies würde insbesondere Schulkinder gefährden, schreibt die Gemeinde.
Einen Ersatz an einem anderen Standort plant der Gemeinderat ebenfalls nicht. Er verweist auf die übrigen bestehenden Sammelstellen in der Gemeinde. Es seien genügend Kapazitäten vorhanden, heisst es in der Mitteilung. Neben den vier dezentralen Sammelstellen gibt es weitere und umfassende Entsorgungsmöglichkeiten bei der zentralen Wertstoffsammelstelle der Keller Recycling AG an der Steigbreitestrasse. Diese liegt 800 Meter vom Standort der Sammelstelle an der Wihaldenstrasse entfernt.
Innerhalb des ersten Quartals 2027 wird die Sammelstelle Wihalden zurückgebaut. Die Sammelcontainer werden bereits vor Beginn des Rückbaus entfernt.

