«Es gibt keine Möglichkeit, unsere Seen runterzukühlen»
Hitzesommer 2026
Auch wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt – die Wärme in unseren Gewässern verschwindet nicht so schnell. Martin Schmid vom Wasserforschungsinstitut Eawag erklärt, welche Auswirkungen das hat.
So gut wie keine Niederschläge und eine Hitzewelle nach der anderen: Der Sommer 2026 war einer der Extreme und dürfte auch die Temperaturrekorde aus dem Jahr 2003 überbieten.
Aktuell stellt sich die Wetterlage zwar um – es wird kühler und auch etwas nasser –, die Wassertemperaturen vieler Seen in der Region sind aber nach wie vor hoch. So wurden am Freitag im Greifensee an mehreren Messstationen rund 25 Grad gemessen, im Pfäffikersee sind es rund 24 Grad.
Martin Schmid vom Eawag, dem Wasserforschungsinstitut der ETH, untersucht in der Abteilung Oberflächengewässer unter anderem die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen.

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