Die Impressionen vom Seenachtfest in Rapperswil
Eins, zwei, Feuerwerk!
Tausende Besucher, Flugshows, Konzerte und jede Menge Kulinarisches. Das Seenachtfest in Rapperswil war gut besucht – obschon die Veranstalter mit mehr Andrang gerechnet hätten.
Drei Tage lang wurde in Rapperswil gefeiert. Das Wetter zeigte sich von seiner sommerlichen Seite, am Seeufer herrschte besonders am Freitag- und Samstagabend reger Betrieb. Die Organisatoren sprechen von einer friedlichen und insgesamt sehr guten Stimmung – auch wenn etwas weniger Menschen kamen als erwartet.
Für einen besonderen Moment sorgte am Freitag die Mannschaftspräsentation der ersten Frauenmannschaft des FC Rapperswil-Jona. Mit Xherdan Shaqiri stand dabei überraschend ein prominenter Gast auf der Bühne – «Sein Auftritt sorgte bei den anwesenden Fussballfans für grosse Begeisterung und wurde zu einem der überraschenden Höhepunkte des Festwochenendes», schreibt Erich Vogt, Geschäftsführer des Seenachtfests, in einer Mitteilung. Am Samstag folgte die Präsentation der SC Rapperswil-Jona Lakers.
Auch musikalisch war einiges los. Dom Sweden eröffnete am Samstag das musikalische Programm. Später standen unter anderem weitere nationale und regionale Acts auf den drei Bühnen. Dazwischen bot sich am Seeufer die Gelegenheit, den Sonnenuntergang über dem Zürichsee zu beobachten, der sich sowohl am Freitag wie auch am Samstag von seiner schönsten Seite präsentierte.
Am Himmel wurde es ebenfalls spektakulär. Die Patrouille Suisse und das Fliegermuseum Altenrhein sorgten mit ihren Flugvorführungen für zahlreiche Blicke nach oben. Die beiden Feuerwerke am Freitag- und Samstagabend bildeten jeweils den Höhepunkt des Abends. Wegen der anhaltenden Trockenheit hatte das OK zusätzliche Sicherheitsmassnahmen getroffen, um diese durchführen zu können – zur sichtlichen Begeisterung der Besucher.

«Einen wesentlichen Beitrag zur besonderen Atmosphäre leisteten auch in diesem Jahr die 17 Vereinsbeizen», schreibt Vogt. Sie wurden von den lokalen Vereinen betrieben und waren während des Wochenendes gut besucht. Neu konnten Besucherinnen und Besucher zudem kostenlos mit einem Drachenboot-Shuttle pendeln.
Trotz der etwas tieferen Besucherzahl zieht das Organisationskomitee eine positive Bilanz. Nennenswerte Zwischenfälle habe es keine gegeben. «Die Stimmung auf dem Gelände war über alle drei Tage hinweg hervorragend», fasst Vogt zusammen.
