Mönchaltorf montiert die Storchen-Webcam ab
Bis zu 100 Besucher zur selben Zeit
Seit März freute man sich in Mönchaltorf über die Störche auf dem Gemeindehausdach und die Möglichkeit, sie mittels Kamera zu beobachten. Jetzt sind die Störche weggeflogen.
Die drei Jungstörche auf dem Dach des Gemeindehauses in Mönchaltorf sind inzwischen flügge und finden ihr Futter selbst. Das Nest ist meist leer, weshalb die Gemeinde die Storchen‑Cam in den nächsten Tagen abstellt, wie sie schreibt. Drei gesunde Jungstörche mit Namen Fussel, Federli und Flitzi sind inzwischen herangewachsen, was das wohl stolze Elternpaar Gustl Federkönig und Mimi Wolkenblick erfreuen dürfte. Aus dem vierten Ei ist kein Storch geschlüpft. Beringt wurde keiner der drei.
Was bleibe, sei ein Rückblick auf eine rundum gelungene Brutzeit. Vom ersten Nestbau über die spannende Ei‑Phase bis zur Taufe der Küken habe Mönchaltorf begeistert mitgefiebert. An gewissen Tagen wurde der Alltag der Vögel von 100 Webcam-Besuchern live mitverfolgt.

Aber auch beim Gemeindehaus war der Andrang täglich gross, um die Störche und ihre Jungen aus der Nähe zu sehen. Sowohl einzelne Kinder als auch gesamte Schulklassen kamen vorbei und erhielten einen Plüschstorch als Erinnerung.
Wohl kein Nest mehr
Ob es im nächsten Jahr wieder eine Storchen-Cam geben wird, lässt die Gemeinde vorerst offen. Zugleich teilt sie mit, dass es auf dem neu geplanten Gemeindehaus mit Flachdach und Photovoltaikanlage keinen Platz mehr für ein Storchennest geben wird. Dieses wäre allerdings frühestens 2029 bezugsbereit. Mit einem etwas wehmütigen Blick zurück sagt die Gemeindeschreiberin Cornelia Müller: «Wir hatten selten zu etwelchen Themen so viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung.»

