Vier Frauen, ein Ziel: Zu früh geborenen Kindern helfen
Engagierte Oberländerinnen
Sie kennen sich nicht und ziehen doch am selben Strang: Vier Oberländerinnen engagieren sich für Vereine, die Frühgeborene und deren Familien unterstützen.
Sie sind oft weniger als ein Kilogramm schwer und müssen die ersten Wochen ihres Lebens in einem Inkubator in der Neonatologie verbringen: frühgeborene Babys. In der Schweiz sind es pro Jahr rund 6000. Erst ab der 24. Schwangerschaftswoche besteht nach der Geburt eine reelle Überlebenschance für die Kleinen. Da der Greifreflex bei den frühgeborenen Kindern bereits stark ausgebildet ist, ziehen sie gerne an den Schläuchen und Sonden.
Dies kann gefährlich werden. Darum erhalten viele Frühchen als Alternative einen tierischen Begleiter: einen gehäkelten Oktopus. «Das Greifen oder Sich-Festhalten am Tintenfisch knüpft an die erste Erfahrung des Greifens der Nabelschnur an», sagt Michaela Schönauer, Präsidentin und Gründerin des Vereins Oktopus für Frühchen Schweiz.

