Feuer, Rauch und Menschen in Not: Feuerwehr übt in Russikon unter Realbedingungen
Mit Grossaufgebot
Mehrere Brandherde, viel Rauch und eingeschlossene Personen im Haus: Am Freitag war die Feuerwehr Russikon, mit Unterstützung der Feuerwehren Hittnau und Pfäffikon, erheblichen Herausforderungen ausgesetzt.
Freitagabend, 18.30 Uhr: Florian Högger von der Feuerwehr Russikon führt durch ein abbruchreifes Haus, das auf dem Schützenhof, etwas ausserhalb vom Dorf, liegt. Hier soll es gleich brennen. Dafür wurden in jedem Stockwerk mehrere mit unbehandeltem Holz gefüllte Tonnen platziert.
Insgesamt sind es neun an der Zahl – sie werden in der nächsten Stunde für jede Menge Hitze, Rauch und Flammen sorgen. Ausserdem werden mehrere Menschen im Haus eingeschlossen sein, die es zu retten gilt.
«Ausser mir und zwei weiteren Personen weiss in unserem Team eigentlich keiner, was später auf ihn zukommt», erklärt Högger. Und dies sei auch gut so: Schliesslich sollen die Feuerwehrleute den Ernstfall unter möglichst realen Bedingungen proben. Das bedeutet auch, dass jeweils schnell und spontan vor Ort über das Vorgehen entschieden werden muss.

