«Manche Kutschen sind so teuer wie ein Kleinwagen»
Sommerfahrturnier Fehraltorf
Am Sommerfahrturnier des Fahrclubs Fehraltorf und Umgebung zeigen die Fahrer und ihre Pferde, dass Kutschfahren nicht immer gemütlich ist. Der Präsident und die OK-Präsidentin erklären, wieso sich ein Besuch lohnt.
Wer dieses Wochenende mit dem Zug durch Fehraltorf fährt, den erwartet ein besonderer Anblick. Kutschen und Pferde kurven um orangene Pylonen. Und das so schnell wie möglich. 92 Gespanne messen sich Samstag und Sonntag auf der Barmatt in den zwei Disziplinen Dressur und Kegelfahren.
Darum geht es im Fahrturniersport
Auf Fahrturnieren wird ein-, zwei- oder vierspännig gefahren. In dem Sport gibt es drei Disziplinen: Dressur, Geländefahren (Marathon) und Hindernisfahren (Kegelfahren).
Bei der Dressur werden vorgegebene Figuren gefahren. Mehrere Richter beurteilen die Korrektheit und den Ausdruck von Pferd und Fahrer.
Beim Hindernisfahren muss ein Parcours aus Pylonen möglichst schnell durchfahren werden. Die Bälle, die auf den Kegeln platziert wurden, dürfen dabei nicht herunterfallen.
Im Marathon müssen auf einer Überlandstrecke von 15 bis 18 Kilometern befestigte Hindernisse in vorgegebener Richtung durchfahren werden. Auch hier dürfen keine Bälle fallen. Die Grooms (die Personen hinten auf der Kutsche) stabilisieren die Kutsche in den schnell gefahrenen Kurven. (eka)

Herr Moor und Frau Graf, was macht den Reiz des Kutschenfahrens aus?
