Schneugge, pöstele und höckle: Fiirabigmärt in Rüti lockt ins Zentrum
Erfolg für neues Marktkonzept
Rütis Wochenmarkt fand jahrelang am Donnerstagmorgen statt, das Publikum war bescheiden. Nun findet er am Abend statt – und die Bänke reichen kaum aus. Ein Augenschein.
Die Festbänke auf dem Rütner Dorfplatz sind besetzt. Rundherum reihen sich Marktstände – Gemüse, Blumen, Käse, Kuchen, Konfitüre. Vor der Kirche baut ein Mann ein Mikrofonständer auf; in wenigen Minuten wird er ein kleines Feierabendkonzert spielen.
Hannes aus Tann hält einen Strauss violetter Sommerblumen in der Hand und schaut sich um. «Ich wäre früher nie hierhergekommen», sagt er. Denn bisher fand der Rütner Markt am Donnerstagmorgen zwischen 10 und 11.30 Uhr statt. Vor Kurzem entschied die Gemeinde, ihn in den Abend zu verlegen – in der Hoffnung, auch Berufstätige vermehrt anzulocken.
Für Hannes genau die richtige Zeit, um einzukaufen. Ihm gefällt das Konzept des Fiirabigmärt. «Mega cool, dass man auch sitzen, etwas essen und trinken kann», sagt er.
