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Gesellschaft

«Match my Ex»

Rosenkavalier Fabrizio aus Rüti ist zurück im Fernsehen – mit seiner Ex

Nach dem Finale der Sendung «Der Bachelor» hielt die Beziehung von Fabrizio und seiner Auserwählten Rina zwei Jahre, dann folgte die Trennung. Jetzt stehen die beiden wieder gemeinsam vor der Kamera.

Das einstige Traumpaar Fabrizio und Rina sehen sich nach der Trennung erst vor der Kamera wieder – bei «Match my Ex» auf Oneplus.

Foto: CH-Media

Rosenkavalier Fabrizio aus Rüti ist zurück im Fernsehen – mit seiner Ex

«Match my Ex»

Nach dem Finale der Sendung «Der Bachelor» hielt die Beziehung von Fabrizio und seiner Auserwählten Rina zwei Jahre, dann folgte die Trennung. Jetzt stehen die beiden wieder gemeinsam vor der Kamera.

Am 4. Dezember 2023 konnte die Schweiz dabei zusehen, wie der zwölfte Schweizer Bachelor, Fabrizio Behrens, seiner Auserwählten die letzte Rose überreichte. Es war das krönende Finale eines wochenlangen Kampfs um das Herz des Rütner Junggesellen, das die jüngste Kandidatin Rina Tavares mit ihren damals 21 Jahren erobern konnte.

Jetzt, gut zweieinhalb Jahre später, sind die beiden wieder im TV zu sehen. Wieder geht es darum, den passenden Topf zum Deckel zu finden – und zwar für seinen Ex-Partner. Denn nach zwei Jahren Beziehung war Schluss zwischen Rina und Fabrizio. Und erst für die Dreharbeiten von «Match my Ex» trafen die beiden wieder persönlich aufeinander.

Die Sendung verspricht genau das wiederzugeben, was man erwartet: feuriges Temperament zwischen den Verflossenen, unausgesprochene Gefühle, dicke Luft, jede Menge Tränen – und die Hoffnung auf ein Comeback.

«Match my Ex» – die zweite Staffel mit Fabrizio und Rina

«Match my Ex» ist ein Reality-Datingformat, in dem ehemalige Paare gemeinsam in einer Villa leben und in wechselnden Paarkonstellationen herausfinden müssen, wer wirklich zueinanderpasst.

In regelmässigen Matching-Runden wird entschieden, welche «Paarungen» funktionieren – wer kein passendes Match findet oder zu wenig Zustimmung erhält, muss die Villa verlassen. Neue Teilnehmer können laufend dazukommen und die Dynamik verändern. Am Ende winkt ein Geldpreis für das Paar, das sich als echtes «Perfect Match» bestätigt.

Die neue Staffel «Match my Ex» ist am 16. April auf dem Onlinesender Oneplus gestartet. Rina ist seit Folge 10 (7. Mai) zu sehen, Fabrizio stösst in Folge 15 (28. Mai) zur Gruppe.

Ein steiler Start mit bitterem Ende

Und dabei hätte nach dem Finale des «Bachelors» alles so schön sein können. Fabrizio Behrens und seine Rina flogen auf Wolke sieben von Thailand direkt nach Rüti. «Wir wollten es wirklich versuchen, weshalb ich direkt nach den Dreharbeiten zu Fabrizio gezogen bin», sagt Rina. Ganz oder gar nicht – das sei das Motto gewesen.

Rina aus Bern hat Fabrizios Herz gewonnen.
Nach dem Finale bei der Sendung «Der Bachelor» waren Rina und Fabrizio zwei Jahre lang ein Paar – bis die Konflikte überwogen.

Es folgten zwei Jahre Beziehung mit Höhen und Tiefen. «Wir haben wunderbare Erlebnisse miteinander teilen können», schwärmt Rina. Sie spricht sowohl von privaten Highlights wie Ferien in Barcelona, innigen Gesprächen und Momenten – aber auch von beruflichen Erfolgen wie gemeinsamen Kooperationen für Women’s Care, Auftritten bei der Zürcher Fashion Week und Interviews mit diversen Medien.

Es liegt Wehmut in Rinas Stimme, wenn sie davon erzählt. Denn: Während es um Fabrizio allmählich ruhiger wurde, erhielt Rina deutlich öfter Angebote und Anfragen für Auftritte oder Kooperationen. «Dieses Ungleichgewicht war der Anfang vom Ende.»

So ähnlich sich die beiden auch gewesen sind – es überwogen irgendwann die Konflikte. So unter anderem einer, der dem ehemaligen Rosenkavalier bis heute sichtlich unangenehm ist. Während er diplomatisch von «unüberbrückbaren Differenzen» spricht, bringt es die heute 24-jährige Rina auf den Punkt: «Du hast dich einfach daran gestört, dass ich OnlyFans hatte – und damit nicht aufhörte.»

Das Wiedersehen nach der Funkstille

Irgendwann sei die Beziehung nicht mehr zu retten gewesen. Die beiden gingen getrennte Wege. Auf die Trennung folgte Rinas Auszug aus Fabrizios Wohnung in Rüti, dann Funkstille. «Wir haben uns erst bei den Dreharbeiten zu ‹Match my Ex› wieder in persona gesehen», sagt Rina. Dementsprechend dick sei die Luft am Anfang gewesen. «Es gab vieles, was noch unausgesprochen war», sagt die gebürtige Bernerin. Doch: «Wir kennen uns so gut. Da rückt man schnell wieder näher zusammen.»

Fabrizio spricht derweil mit einer guten Portion Selbstbewusstsein über seinen Einzug in die Villa der Verflossenen. Und das, obwohl der 36-Jährige ursprünglich gar nicht mitmachen wollte: «Rina hat mich letztlich überredet. Im Nachhinein finde ich, dass das Format erst mit uns respektive meinem Einzug wirklich an Spannung gewonnen hat.»

Es werde emotional, verspricht er – ganz im Sinne des klassischen Reality-TV würden in der Sendung unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen, was sowohl zu Konflikten, Tränen als auch zu guten Gesprächen und überraschenden Wendungen geführt habe. «Wir wurden 24 Stunden am Tag gefilmt. Da kann man nicht lange sein wahres Gesicht verstecken», sagt Rina mit einem Augenzwinkern.

Aber davon könne man sich ja dann selbst ein Bild machen. Auch, wie sich die Dynamik zwischen den beiden im Lauf der Sendung entwickelt – und ob die Suche nach dem «Match» für sie, ob gemeinsam oder in einer anderen Konstellation, erfolgreich endete.

«Kompliziert und doch so simpel»

Die beiden grinsen sich an, wenn sie von der Sendung sprechen. «Ich will nicht zu viel versprechen», sagt Rina. Aber: «Wir waren in der Sendung so, wie wir immer waren. Temperamentvoll, ehrlich, authentisch!»

Jetzt, Monate nach den Aufnahmen zu «Match my Ex» und gut zweieinhalb Jahre nach dem «Bachelor»-Finale, wollen die beiden aber vor allem eines: nach vorne blicken. «Ich konzentriere mich darauf, meine Ziele weiterzuverfolgen», sagt sie. Den Traum, mit Social Media erfolgreich zu werden und auch weiterhin als TV-Persönlichkeit aufzutreten, verfolgt sie nach wie vor und sucht gerade nach einem passenden Management.

Auch Fabrizio blickt in die Zukunft. «Ich habe den Weg zu Gott gefunden, einem traditionelleren Leben.» Dennoch will auch er weiterhin in der Öffentlichkeit verkehren. «Eher aber in seriöseren Formaten», sagt er.

Er arbeite ausserdem an verschiedenen eigenen Projekten, wie beispielsweise seiner Musik – unter dem Künstlernamen Bicho Maluko ist der Rütner seit Jahren musikalisch aktiv, zuletzt veröffentlichte er am 15. Mai seine neuste Singel «Kompliziert und doch so simpel», in der er auf Schweizerdeutsch und Portugiesisch, also in seiner Muttersprache, von der Liebe singt.

Vielleicht ein Hinweis auf ein mögliches Comeback mit seiner Ex – oder doch eher eine musikalische Verarbeitung dessen, was längst vorbei ist? «Liebe ist immer Schmerz», sagt er schmunzelnd. «Auf die eine oder andere Art.»

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