Turbenthalerin kreiert Paralleluniversum für ihre Superhelden
Ferienprojekt für krebsbetroffene Jugendliche
«Fuck Cancer» steht auf ihrem Sweatshirt. Silvia Isgrò hat einen direkten, klaren Weg gefunden, krebsbetroffenen jungen Menschen unbeschwerte Momente zu ermöglichen.
Ihr fröhliches Lachen steckt an, ihre herzliche Art gibt dem Gegenüber das Gefühl, sich schon seit Jahren zu kennen. Man merkt Silvia Isgrò an, dass sie Menschen gern hat und über eine hohe Sozialkompetenz verfügt. Deshalb verwundert es nicht, dass sie sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für ein soziales Projekt engagiert.
Seit über 25 Jahren organisiert die Turbenthalerin Feriencamps und Ausflüge für krebsbetroffene junge Menschen zwischen 16 und bald 30 Jahren. Gerade ist sie aus einem verlängerten Wochenende mit einer Gruppe zurück. Sie reisten mit dem Zug via Berninapass nach Sondrio und wieder zurück.
Ihr Engagement ist für sie ein Herzensprojekt – das wird spürbar, sobald sich ihre Augen mit Freudentränen füllen, während sie erzählt. «Diese jungen Menschen haben mich nachhaltig beeindruckt, sie sind meine Superheldinnen und -helden», sagt die 53‑Jährige. Wenn die Gruppe zusammenkomme, fühle es sich an wie ein Paralleluniversum, «als ob alles einfach gut ist».

