Hand anlegen für die Dübi-Mäss
«Chrampfen» beim Aufbau
Die Vorbereitungen für die Dübi-Mäss sind im vollen Gange. In Windeseile werden Zelte rund um die Kunsteisbahn Im Chreis in die Höhe gezogen. Die Leiter verraten, für wen sie den roten Teppich ausrollen.
«Das wird umwerfend», sagt Manfred Langbauer und sprüht förmlich vor Vorfreude. Er ist der Leiter des Aufbaus und Vizepräsident des Vereins Dübi-Mäss. Diese alle drei Jahre stattfindende Gewerbeausstellung wird am übernächsten Wochenende vom Donnerstag bis Sonntag über die Bühne gehen.
«Hier wird ein Gartenbereich entstehen samt Pavillon, um die Besucher zu empfangen», sagt Langbauer. Er gestikuliert in eine andere Richtung: «Hier gibt es ein grosses Eingangstor, und hier ...», er macht eine ausladende Handbewegung, «... wird ein Aussteller sein neuestes Gefährt ausstellen, das Beste der Besten.»
Auch Andy Halter, der Präsident des Organisationskomitees, ist begeistert: «Der Eingang lässt keine Wünsche offen.» Halter und Langbauer arbeiten gerade auf Hochtouren, um den Aufbau in der und um die Kunsteisbahn Im Chreis zu koordinieren – immerhin erwarten sie in wenigen Tagen rund 20'000 Besucher.
Sie überlassen es den Profis
Diese können dann entweder an der Hermikonstrasse parkieren oder sich von einem roten Oldtimer-Doppeldeckerbus an einer Haltestelle in Dübendorf abholen lassen. Nach dem von den beiden Männern als «herrlich» beschriebenen Eingangsbereich werden die Besucher an den knapp 100 Ausstellern vorbeigeschleust.
Als Erstes durch ein Zelt, das gerade auf dem Parkplatz vor der Eishalle aufgebaut wird. «Normalerweise stellen Vereine ja ihre Festzelte selbst auf», sagt Langbauer. «Aber wir haben hier so viel zu tun, dass wir professionelle Messebauer engagiert haben.» Halter fügt an: «Sonst werden wir ja nie fertig.»
Roter Teppich auf dem Eisfeld
Als Nächstes gelangen die Besucher in die grosse Eishalle. Das Eis wurde für diesen Zweck extra während rund einer Woche abgetaut, die Banden wurden entfernt, Werbung wurde aus der Eisfläche genommen und alles blitzblank geputzt. Jetzt sind gerade Arbeiter daran, sie mit Teppich auszukleiden. «Wir rollen für unsere Besucher den roten Teppich aus», sagt Langbauer und lacht.
Nach dem Ausrollen des Teppichs werden dann die Stände eingerichtet. Einer davon wäre eigentlich für eine Gastregion vorgesehen gewesen. Dieses Jahr kommt es aber anders: «Ich habe 30 Städte angefragt, ob sie bei uns ausstellen wollen», sagt Halter. Erfolglos. «Die wenigen, die mir geantwortet haben, begründeten ihre Absage mit Personalmangel.» Jetzt darf dafür die Ortsgeschichtliche Dokumentationsstelle ihren Platz einnehmen.
Vorbereitung für das grosse Fest
Das Aussenfeld wurde auch abgetaut, um einer Bühne, Spielmöglichkeiten und einem Gastronomiebetrieb Platz zu machen. Im Moment sind aber erst einige Pfützen auf dem Platz zu sehen.
In der Curlinghalle steht erst die Bühne, die in naher Zukunft den Partyhelden oder Marco Gottardi Platz bieten soll. Da die Curlingsaison in Dübendorf schon zu Ende gegangen ist, musste das Eis nicht noch extra abgetaut werden. Immerhin hängt schon eine farbige Lichterkette. «Das gibt eine super Stimmung», sagt Halter.