Ustermer Schulkinder werden künftig auch draussen unterrichtet
Nach erfolgreichem Pilotprojekt
Lernen unter freiem Himmel – was als Pilotprojekt begann, wird nun fix in den Ustermer Schulalltag integriert.
Die Primarschule Uster hat gute Erfahrungen mit Unterricht im Freien gemacht – und will daran festhalten. Nach einer positiv ausgefallenen Projektphase wird «Draussen lernen» künftig Teil des regulären Schulprogramms, wie es in einer Medienmitteilung heisst.
Das Projekt wurde 2023 von der Primarschulpflege auf freiwilliger Basis lanciert. Begleitet wurde es von der Stiftung Silviva und unterstützt durch das Innovationslabor lab7x1 des Bundesamts für Sport (Baspo). Ziel war, den Unterricht regelmässig nach draussen zu verlegen und gleichzeitig die Bewegung im Schulalltag zu fördern.
Die Projektphase endete im Sommer 2025. Das Fazit fällt positiv aus: Die Kinder bewegen sich häufiger und intensiver, und mehr Lehrpersonen unterrichten draussen als zuvor.
Auch bei den Lehrpersonen kommt das Konzept gut an. In einer Umfrage bezeichnen 89 Prozent «Draussen lernen» als Bereicherung. 86 Prozent sagen, dass sie ihre Schülerinnen und Schüler draussen anders erleben und so eine engere Beziehung aufbauen können – ein wichtiger Faktor für den Lernerfolg.
Neben den Erfahrungen in Uster zeigen auch Studien, dass Unterricht im Freien die soziale und emotionale Entwicklung stärkt und die Konzentration verbessert. Entsprechend soll «Draussen lernen» künftig für alle Klassen zu einem selbstverständlichen Teil des Schulalltags werden.

