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Lapsus im Brief

Gemeinden verschicken falschen Hinweis zur Steuererklärung – das ist die Erklärung aus Dübendorf

Die Stadt Dübendorf hat die falsche Information verschickt, dass die Steuererklärung offline auf dem PC ausgefüllt werden kann. Stadtschreiber Mathias Vogt erklärt, wie es dazu kam.

Die Software Private Tax ist nicht mehr in Betrieb. Doch in Dübendorf macht der Brief mit den Steuerinformationen immer noch auf das Computerprogramm aufmerksam.

Foto: Thomas Bacher

Gemeinden verschicken falschen Hinweis zur Steuererklärung – das ist die Erklärung aus Dübendorf

Die Stadt Dübendorf hat die falsche Information verschickt, dass die Steuererklärung offline auf dem PC ausgefüllt werden kann. Stadtschreiber Mathias Vogt erklärt, wie es dazu kam.

Wer die Post der Stadt Dübendorf mit den Steuerinformationen bekommen hat, konnte darauf den Vermerk finden: «Alternativ können Sie die Software Private Tax von unserer Homepage herunterladen und die Steuererklärung offline auf Ihrem Computer erstellen, ausdrucken, unterzeichnen und einsenden.»

Doch das stimmt nicht, denn der Kanton hat dieses Modell abgeschafft und durch die Onlinelösung ZHprivateTax ersetzt.

Grösstenteils wird die Steuererklärung heutzutage online eingereicht.

Mathias Vogt

Stadtschreiber Dübendorf

Am Montag wurde auf der Website der Stadt Dübendorf der Eintrag «Fehlerhafte Information für die Einreichung der Steuererklärung 2025» aufgeschaltet.

Veraltete Flyer verschickt

Stadtschreiber Mathias Vogt bedauert die fehlerhafte Information. Er sagt, der Text sei nicht korrekt gewesen, weil ihn der Systemhersteller auf den Flyern leider nicht angepasst habe.

Der Systemhersteller ist das Unternehmen, über welches unter anderem die Korrespondenz an die Steuerpflichtigen der Stadt erfolgt. Die Firma hat für zahlreiche andere Zürcher Gemeinden ein Mandat, deswegen sind insgesamt 77 Gemeinden vom gleichen Vorfall auch betroffen wie Dübendorf.

Vogt weist darauf hin, dass weiterhin die Möglichkeit besteht, die Software von Drittanbietern zu nutzen oder die Steuererklärung auf Papier einzureichen. Wie viele Personen aus der Bevölkerung heute noch vom physischen Einreichen der Steuererklärung Gebrauch machen, kann Vogt nicht sagen. Denn die Papiere werden direkt ans Scan-Center Winterthur geschickt und kehren dann als digitale Daten zur Stadt zurück. Doch für Vogt ist klar: «Grösstenteils wird die Steuererklärung heutzutage online eingereicht.»

Welche Gemeinden aus dem Oberland vom gleichen Vorfall betroffen sind, ist unklar. Vom kantonalen Steueramt heisst es auf Anfrage, dass es keine Liste mit den Gemeindenamen zur Verfügung stellt.

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