Hittnau will keine Rossböppel-Glace
Ufgschnappt
Herumligende Fäkalien: unschön. Egal ob vom Hund oder vom Pferd. In Hittnau scheint sich gerade Zweiteres zu häufen – was die Abteilung Sicherheit und Gesellschaft zum Handeln zwingt.
Alles, was klein ist, ist herzig. Häsli, Chätzli, Hündli. Aber auch Grosses kann klein sein. Und herzig. Kleine Gemeinden im Oberland. Superherzig! Wo der Gemeindepräsident die Votanten bei der Gemeindeversammlung noch beim Vornamen ermahnt, langsam zum Punkt zu kommen. Wo sich in der Agenda die Grünabfuhr neben der Kartonsammlung an die Papiersammlung schmiegt, weil sonst einfach nix läuft. Her. Zig.
Das sind auch Gemeinden, deren Medienmitteilungen sich primär um Sperrungen von Quartierstrassen oder neue Fahrzeuge für den Werkdienst drehen. So etwa im 4000-Seelen-Dorf Hittnau. Da ist man nahe an den Sorgen des kleinen Mannes.
Und der kleine Mann will nicht auf «Rossböppel» ausrutschen. «Pferdemist während der Winterzeit auf den Strassen und Wegen von Hittnau», lautet der Titel einer aktuellen Mitteilung aus der Gemeinde. «Pferdehaltende und Reitende werden dringend gebeten, auch während der Winterzeit den anfallenden Pferdemist zu entfernen und damit zur Sauberkeit und Sicherheit im öffentlichen Raum beizutragen.»

