Warum musste ein Dachs in Eschikon erschossen werden?
Wildtier erlegt
Kritik am Vorgehen der ETH: In Lindau sorgt die Erschiessung eines Dachses für Kopfschütteln. Doch der Eingriff sei nötig gewesen.
In der Nähe des Strickhofs in Eschikon hatte sich im Sommer ein Dachs angesiedelt. «Mir ist das Wildtier auch tagsüber begegnet», sagt Iris Lüscher, die ihre Pferde auf dem Bauernhof gleich neben dem Kompetenzzentrum für Agrar-, Lebensmittel- und Hauswirtschaft in Eschikon stationiert hat. Offenbar bewohnte der Dachs einen Bau in einer grossen Hecke zwischen dem Bauernhof und dem Strickhof-Areal. Das Kompetenzzentrum am Strickhof arbeitet eng mit der ETH Zürich und der Universität Zürich zusammen.
Seit zehn Jahren wieder ein Dachs
«Ich konnte das Wildtier regelmässig auf einer angrenzenden Wiese beobachten oder im Maisfeld des Bauern hören», erzählt Lüscher. Sie und der Landwirt haben sich sehr über das Tier gefreut. «Es war der erste Dachs, der sich seit zehn Jahren auf unserem Gebiet aufhielt.» Vor Kurzem sei der Dachs jedoch auf das eingezäunte Gelände der ETH gelangt.

