Im Iwaz in Wetzikon sollen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben können
Mehr Inklusion, mehr Selbstbestimmung: Das will das Iwaz in Wetzikon mit seinem neuen Wohn- und Arealkonzept erreichen. Die Stiftung geht dabei neue Wege.
Auch Menschen mit einer Behinderung sollen an allen gesellschaftlichen Bereichen teilhaben können. Das ist Inklusion.
Doch die Realität sieht oft anders aus. Auch beim Iwaz in Wetzikon. Die Stiftung bietet auf ihrem Areal in Wetzikon Wohn-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung.
Das Iwaz, das sich als Sozialunternehmen bezeichnet, bietet nebst Wohnen und Tagesgestaltung, Arbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung, die eine IV-Rente erhalten.
Die Stiftung setzt bei der Auftragserfüllung dabei nicht nur auf einfache Tätigkeiten. Die Mitarbeitenden führen beispielsweise Fertigungsarbeiten für Unternehmen aus der technischen Industrie auf hohem Niveau durch.
Ausserdem können Lernende im Iwaz eine Ausbildung absolvieren. Die Stiftung bietet diese in verschiedenen Setting an – von konventionell bis eng betreut. (bes)
«Unsere Philosophie basiert auf der Inklusion», sagt Geschäftsführer Martin Wagner. Doch auch ihm ist bewusst, dass das in einer spezialisierten Organisation wie dem Iwaz teilweise nicht gegeben ist. Das hat auch geschichtliche Hintergründe.

