Vizeweltmeisterin aus Dürnten: Jessica Mäder räumt an der Highland-Games-WM ab
«Ich konnte es kaum fassen»
Jessica Mäder aus Dürnten sichert sich bei den Highland-Games-Weltmeisterschaften in den USA die Silbermedaille. Ein unerwarteter Erfolg, wie sie sagt – denn allein die Teilnahme war für sie bereits eine grosse Ehre.
Dominik Mäder und seine Tochter Jessica sitzen gerade in New Orleans beim Frühstück, als sie der Anruf aus der Redaktion in Wetzikon erreicht. Am Nachmittag steht eine Bootstour durch den Sumpf an. «Krokodile anschauen und ein bisschen Ferien geniessen», sagt Dominik Mäder.
Ferien, die sich die beiden wohlverdient haben – am vergangenen Wochenende nahmen Vater und Tochter an den Highland-Games-Weltmeisterschaften in den USA teil. Zur selben Zeit, aber an unterschiedlichen Orten: Jessica kämpfte in Choctaw in Oklahoma gegen acht weitere Teilnehmerinnen um den Titel in der Kategorie Leichtgewicht, ihr Vater trat in Brandon in Mississippi gegen zehn Highlander in der Kategorie Master Leichtgewicht an.
Auf die Frage, wie es lief, kommt Dominik Mäder ins Schwärmen. Aber nicht etwa wegen seinen eigenen Leistungen – sondern wegen jenen seiner Tochter. Denn: Sie holte sich den Titel als Vizeweltmeisterin, knackte mehrere neue persönliche Rekorde und mass sich in verschiedenen Disziplinen direkt mit der Weltrekordhalterin Sarah Mecomber aus den USA.

