Wo in Rikon einst Spindeln ratterten, weht heute ein kreativer Geist
Im Atelier des Ehepaars Köder finden Menschen einen Ort, um fundiert zeichnen zu lernen oder ihrer Muse beim «Freien Zeichnen» einfach freien Lauf zu lassen.
Neugierig betrete ich den grosszügigen, offenen Raum in der dritten Etage der Alten Spinnerei in Rikon. Im Dachgeschoss des geschichtsträchtigen Gebäudes hat im Sommer ein Atelier seine Türen geöffnet.
Ein bisschen fühle ich mich wie in einer anderen Welt. Die durchgehende Dachschräge und die vielen Holzbalken und -träger verleihen dem 330 Quadratmeter grossen Raum Loftcharakter.
Es liegt eine kreative Atmosphäre in der Luft. Und das nicht nur wegen dem Geruch nach Pinselreiniger. Überall sind Zeichenutensilien auszumachen: grosse Farbstiftkästen, Aquarellfarben, Bleistifte, Gläser mit Pinseln in verschiedenen Grössen, Radiergummis und vieles mehr. Auf einem Tisch liegen unzählige Objekte als Motive bereit. Von getrockneten Brötchen über Steine, Flaschen bis zu einem Schwingbesen.



