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Nach acht Jahren

Die gefährliche Situation vor der Post Dübendorf wird entschärft

Ein Planungsfehler sorgte vor der Post für einen Dauerkonflikt zwischen Fussgängern und Autofahrern. Nun wird korrigiert, und es soll sogar richtig gemütlich werden.

Auf der engen Durchfahrt kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Nun plant die Post Verbesserungen.

Foto: Thomas Bacher

Die gefährliche Situation vor der Post Dübendorf wird entschärft

Ein Planungsfehler sorgt vor der Post für einen Dauerkonflikt zwischen Fussgängern und Autofahrern. Nun wird korrigiert, und es soll sogar richtig gemütlich werden.

Kunden der Post, der benachbarten Bäckerei und des Reisebüros müssen aufpassen, dass ihnen beim Verlassen des Gebäudes an der Wilstrasse 13 kein Auto über die Füsse fährt. Denn die Durchfahrt und die Parkplätze sind so angeordnet, dass sich Passanten und Autofahrer zwangsläufig in die Quere kommen – was immer wieder zu gefährlichen Situationen führt.

Doch nun hat die Post als Inhaberin der Liegenschaft ein Projekt vorgelegt, mit dem die Lage nicht nur entschärft, sondern auch die Aufenthaltsqualität verbessert werden soll. Die Pläne lagen bis diese Woche öffentlich auf.

Parkplätze verschwinden

Vorgesehen ist, die bestehende Durchfahrt und drei der sechs Parkplätze vor dem Gebäude aufzuheben; einer der drei verbleibenden Parkplätze ist dabei für Menschen mit Behinderung reserviert. Die weiteren fünf Kundenparkplätze neben und hinter der Post bleiben bestehen.

Blick auf die Post Dübendorf mit Strasse und Parkplätzen.
Im Aussenbereich vor dem Gebäude sind Sitzplätze für die Kunden der Bäckerei geplant.

Wo die Autos ausgesperrt werden, entsteht ein begrünter Aussenbereich mit 24 Sitzplätzen für die Kunden der Bäckerei. Gemäss Betriebskonzept werden die Tische und Stühle am Feierabend versorgt, «um Versammlungen von Jugendlichen auf dem Vorplatz vorzubeugen».

Über 700 Unterschriften

Angestossen hat das Ganze der frühere Kantonsrat und Dübendorfer Gemeinderat Peter Anderegg. Er gelangte bereits vor mehr als drei Jahren sowohl an die Post als auch an die Stadt.

Als sich nichts bewegte, lancierte er mit Gleichgesinnten eine Petition für einen Umbau der Parkplätze vor dem Postgebäude. Die Unterstützung war gross: In lediglich sechs Wochen kamen mehr als 700 Unterschriften zusammen.

«Die Pläne gefallen mir; sie entsprechen dem, was wir forderten», sagt Anderegg zu den vorliegenden Änderungen. «Jetzt hoffen wir auf eine zügige Umsetzung.» Nicht verstehen kann er, dass die Korrektur der Parkplatzsituation so lange gedauert hat: «Wieso nicht gleich so?»

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