Operettenbühne Hombrechtikon ist zurück – mit fantastischer Reise zum Mond
Ein Jahr nach der Krise strahlt die Operettenbühne Hombrechtikon wieder. Mit Kreativität und Sparsamkeit hat der kleine Verein überlebt – und rüstet sich für die Zukunft.
Wir befinden uns im Gemeindesaal von Hombrechtikon. In einer knappen Stunde geht die Orchesterhauptprobe der Operettenbühne los. Im Foyer fühlt man sich wie in einem Bienenhaus.
An einem kleinen Stehtisch versucht Vereinspräsident Dieter Werner, Fragen für diesen Artikel zu beantworten. «Dieter, weisst du, wo der Klavierhocker ist?», platzt ein Mann dazwischen. «Kann ich schon in den Saal?», will eine Frau mit Harfe auf dem Rücken von ihm wissen. «Dieter, in fünf Minuten ist Einsingen!», mahnt ihn der Regieassistent.
Denn Dieter Werner hält nicht nur die Fäden der Operettenbühne Hombrechtikon (OHO) zusammen. Der leidenschaftliche Baritonsänger lässt es sich auch nicht nehmen, selbst in eine Chorsolistenrolle zu schlüpfen.





