Lehrermangel? Nur noch wenige Stellen im Oberland unbesetzt
Während der Fachkräftemangel noch immer in aller Munde ist, zeichnet sich bei den Lehrpersonen im Oberland eine Entspannung ab. Anders sieht es bei der Heilpädagogik aus.
Nach den Sommerferien soll vor jeder Klasse eine Lehrperson stehen. Dieses Ziel setzt sich das Zürcher Volksschulamt nicht zum ersten Mal. Dieses Jahr scheint der Plan aufzugehen, die Lage bei der Suche nach Fachkräften entspannt sich allmählich.
Eine Woche vor Schulbeginn konnte für alle Schulen eine Klassenlehrperson gefunden werden – mit Ausnahme von vier Klassen. Das schreibt das Volksschulamt in einer Mitteilung.
Als Grund für den weniger akuten Lehrermangel gibt das Amt das geringere Schülerwachstum an. «Waren es im vergangenen Jahr 100 zusätzliche Klassen, mussten dieses Jahr im ganzen Kanton nur 20 zusätzliche Klassen eröffnet werden», heisst es.
Neben Vikariaten steht es den Gemeinden zudem offen, Personen ohne Lehrdiplom für maximal ein Jahr anzustellen. Damit könnte aber bald Schluss sein: Bereits im Frühling erklärte Amtsleiterin Myriam Ziegler auf Anfrage, dass für das Schuljahr 2026/2027 vermutlich kein genereller Mangel an Lehrpersonen mehr deklariert wird.

