«Zürcher schauen zu Dübendorf hinauf und denken: So muss eine Weltstadt aussehen»
An der 1.-August-Feier schwärmte der Zürcher Publizist und Verleger Matthias Ackeret von Dübendorf als Weltstadt. Weniger Ehre erwies er seinem eigenen Wohnort und der Post.
Kriege dominieren das Weltgeschehen. «Doch uns Schweizern geht es ‹Gopferdelli› noch mal ‹huere guet›. Trotzdem haben wir immer etwas zum ‹Chlöne›.» Mit diesen Worten empfing der Dübendorfer Stadtpräsident André Ingold (SVP) die Bevölkerung im rappelvollen Festzelt auf dem Areal der Oberen Mühle.
Seine Begrüssungsrede zur 1.-August-Feier am Freitagabend hielt Ingold in der Lautstärke eines Stadionsprechers. Denn er musste sich nicht nur gegen das Geräusch des prasselnden Regens behaupten, sondern auch um die Aufmerksamkeit der etwa 350 schwatzenden Gäste buhlen, die tatsächlich augenblicklich verstummten.
Nach seiner Ansprache und derjenigen von Gemeinderätin Tanja Boesch (EVP), die Präsidentin des Verschönerungsvereins Dübendorf ist, war die Bühne frei für Matthias Ackeret. Der Zürcher ist Chefredaktor und Verleger der Zeitschrift «persönlich», Buchautor sowie Publizist und als Gesprächspartner von alt Bundesrat Christoph Blocher in dessen Sendung «Teleblocher» bekannt.
