Fördern oder verbieten? So stehen Oberländer Schulen zu Künstlicher Intelligenz
Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Klassenzimmer der Region. Ein Quantensprung? Oder der Anfang vom Ende der Schule, wie wir sie kennen? Eine Umfrage unter Lehrpersonen zeigt: Die Antwort liegt irgendwo in der Mitte.
Seit der Veröffentlichung des grossen Sprachmodells ChatGPT sind Assistenten und Tools mit künstlicher Intelligenz (KI) omnipräsent – und für viele kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken. Auch der Bildungsbereich ist von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. Doch der Einsatz von KI im Schulzimmer wirft Fragen auf: Gefährdet er den Lernerfolg? Oder birgt er im Gegenteil neue Chancen?
Eine nicht repräsentative, redaktionelle Umfrage, die wir im Frühling bei Schulen in der Region durchgeführt haben, zeichnet ein differenziertes Bild vom unsichtbaren Helfer im Klassenzimmer.
1. KI bewegt die Schulen unterschiedlich stark
Auf die Frage hin, wie stark das Thema auf einer Skala von 1 bis 10 bewegt, wählten die Teilnehmenden im Schnitt einen Wert von 6,7. Die Begründungen zeigen: Lehrerinnen und Lehrer sehen Chancen und Risiken – und empfinden es als sehr wichtig, dass sich die Schule mit dem Thema befasst.

